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Jean-Luc Nancy: Zum Gehör

Jean-Luc Nancy

Zum Gehör

Translated by Esther von der Osten

Softcover, 72 pages

Für eine Philosophie des Hörens

Wie unterscheidet sich Lauschen vom bloßen Hören? Was macht Zuhören aus? Was sind die spezifischen Register der akustischen Wahrnehmung und worin besteht der eminente Selbstbezug bei dieser Sinneswahrnehmung? Welcher Raum kann den Sinnen, kann Klang und Sinn gemein sein?

In einem virtuosen Essay lotet Jean-Luc Nancy das Verhältnis zwischen Klang, menschlichem Körper und dessen Gespanntheit auf diesen Sinn und den Sinn überhaupt aus, ist der Körper – so Nancy – doch selbst eine Echo-Kammer, deren innere Schwingungen und äußere Gespanntheit sich ineinander verschränken.
In Zeiten der rasanten Ausdifferenzierung der Musik und der klanglichen Künste und Techniken blieb die Philosophie bislang weitgehend durch visuelle Kategorien geprägt. Nancys Überlegungen zu Rhythmus und Timbre, Klang und Schall, Resonanz und Geräusch, Stimme und Instrument, Schrei, Ruf und Gesang entfalten einen bislang noch kaum ermessenen Denkraum, in den eine zukünftige Philosophie einzutreten hätte.

  • aesthetics
  • Acoustics
  • music
  • sound
  • auditive aesthetics
  • perception
  • body

»In einer Gemütsverfassung des aktiven Hörens können wir vielleicht wieder offen werden für einen Neubeginn des Sinns. Und damit scheint Nancy mit seinem schmalen Büchlein den Kern unserer Zeit getroffen zu haben.« Roman Herzog, SWR2

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

is one of the most influential contemporary thinkers. He taught Philosophy at the Université Marc Bloch, Strasbourg and was visiting professor with the universities of Berkeley, Irvine, San Diego and Berlin until he recently retired from his professorship. His work has been acknowledged and praised by academics and the wider international public alike. It comprises a variety of research focuses reaching from the ontology of society to the metamorphosis of reason and the arts, on image studies, and even on political and religious aspects with respect to ongoing developments. In his most recent texts he focuses on the deconstruction of monotheism.

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