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Johannes Binotto: TAT/ORT

Johannes Binotto

TAT/ORT
Das Unheimliche und sein Raum in der Kultur

Softcover, 304 pages

PDF, 304 pages

Verbrechen des Schauplatzes

Ein vertrautes Zimmer, das einem plötzlich fremd erscheint; Fenster, durch die man nur sich selber blicken sieht und ausweglose Korridore, an deren Ende man unversehens wieder am Anfang steht: So ist das Unheimliche beschaffen. Ausgehend von den Topologien bei Sigmund Freud und Jacques Lacan wird das Unheimliche als ein spezifisch räumliches Phänomen untersucht, als beängstigend eigenmächtiger Ort, der selber tätlich wird: ein Tat/Ort. Dabei sind es die Kunstwerke, welche diese Tat/Orte des Unheimlichen immer schon erbaut und kartographiert haben. In der Kultur und deren Medien schafft sich das Unheimliche Raum, von den untoten Ruinen in Giovanni Battista Piranesis Kupferstichen über die labyrinthischen Architexturen Edgar Allan Poes und die sumpfigen Schrift-Landschaften H. P. Lovecrafts bis zu den obskuren Kino-Kammern von Fritz Lang und Dario Argento.

Content
  • 7–8

    Prolog

  • 9–18

    Eingang

  • 19–54

    Nie fort, nie da: Freud, Lacan und das Unheimliche

  • 55–82

    Versenkung im Freigelegten: Giovanni Battista Piranesi

  • 83–126

    Gefangen im Raum der Schrift: Edgar Allan Poe

  • 127–152

    My Home Is My Symptom: Charlotte Perkins Gilman

  • 153–194

    Orte der Verwesung: Howard Phillips Lovecraft

  • 195–246

    Obskure Kammern: Fritz Lang

  • 247–280

  • 281–288

    Ausgang

  • topology
  • cinema
  • uncanny
  • moebius strip
  • Jacques Lacan
  • heterotopia
  • spatial turn
  • Sigmund Freud
  • psychoanalysis
  • cultural studies
  • film theory

»Eine theoretisch fundierte Topografie des Unheimlichen ... Und vor allem beeindruckt, wie flüssig und elegant Johannes Binotto trotz hohem intellektuellen Niveau schreiben kann. Das Buch ist ein Lesegenuss.« Pascal Blum, Der Tages-Anzeiger

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Johannes Binotto

Johannes Binotto

is research and teaching assistant at the English Department at the University of Zurich and works as a freelance writer and curator. His main research is focused on the intersections of cinema, film technique, and psychoanalytic theory, as well as on spatiality in/as media studies.
Among his most recent publications are essays on digital conflict in James Bond; signal, noise and affect; mafia and/as male hysteria; border crossing and transgression in Sam Peckinpah; or the aesthetics of rear projection in classical Hollywood cinema.

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