Julia Kursell, Enno Poppe, ...: Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
(p. 133 – 142)

Enno Poppe im Gespräch mit Julia Kursell und Armin Schäfer

Julia Kursell, Enno Poppe, Armin Schäfer

Der Ort des Ausprobierens verschiebt sich ständig
Enno Poppe im Gespräch mit Julia Kursell und Armin Schäfer

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Gesellschaft für Medienwissenschaft (éd.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 7

Serielle Produktion, Strukturen und Ästhetiken der Serialität und serienförmige Zeit- und Verhaltensordnungen sind ein ausgezeichnetes Signum der Moderne. Sie sind eng verbunden mit den zyklischen Bewegungen der Maschinen und der damit einhergehenden serialisierten industriellen Produktion. Zugleich mit den seriellen Produktionsverfahren entstanden im 19. Jahrhundert serielle mediale Formen wie in Serien veröffentlichte Romane, Comics, Zeitschriften. Wie sehr sich die Serien der Produktion und die medialen Serien gegenseitig steigern, zeigt sich genau zu jenem Zeitpunkt, an dem Medien zu Massenmedien werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass das Prinzip der Serie sowohl in den Wissenschaften, Künsten und schließlich in der philosophischen Reflexion Einzug hielt.

 

Schwerpunktredaktion: Benjamin Beil, Lorenz Engell, Jens Schröter, Herbert Schwaab, Daniela Wentz