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Elisabeth Bronfen, Christiane Frey, ...: Vorwort
Vorwort
(p. 7 – 15)
  • film
  • seriality
  • repetition
  • serial
  • Think Art

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English, French

Elisabeth Bronfen

is Professor of English and American Studies at the University of Zurich and, since 2007, Global Distinguished Professor at New York University. A specialist in the 19th and 20th century literature she has also written books and articles in the area of gender studies, psychoanalysis, film, cultural theory and visual culture. Current research projects include a book on Shakespeare and contemporary culture and another study on women war correspondents.

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Das Interesse an Formen des Seriellen hat längst, so scheint es, einen Paradigmenwechsel in den Kulturwissenschaften eingeleitet. Allenthalben werden Figuren und Logiken des Seriellen aufgespürt und als symptomatisch für eine moderne Ästhetik oder Epistemik ausgewiesen. Was aber macht das Serielle zum Seriellen, die Serie zur Serie? Wird das Serielle gewöhnlich über eine Semantik von Wiederholung, Schema und Variation erörtert, versucht sich dieser Band an einer alternativen Herleitung: als das Serielle soll jenes Prinzip gelten, das es ermöglicht, Differenz und Wiederholung, Singuläres und Plurales zu verschalten. Die vermeintliche Wiederholung führt zu einer Revision des Vorgängigen. So wiederholt die Serie nicht Gleiches, sondern erzeugt gerade im Zuge des Noch-einmal ein Differentes.