Andreas Fischer-Lescano: Soziologische Rechtsästhetik
Soziologische Rechtsästhetik
(p. 31 – 60)

Andreas Fischer-Lescano

Soziologische Rechtsästhetik

PDF, 30 pages

Das ästhetische Wissen des Rechts ist unterentwickelt. Die ästhetische Theorie bietet das Potenzial für die Ausbildung eines Sensoriums der rationalen und arationalen Kräfte des Rechts. Dieser Beitrag entwickelt deshalb eine soziologische Rechtsästhetik, die sich in der Selbstreflexion des Rechts menschlichen und gesellschaftlichen Kräften öffnet und dadurch die Möglichkeit eines anderen Rechts »jenseits von Rechts-Gewalt« aufzeigt.

 

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Monika Dommann (éd.), Kijan Malte Espahangizi (éd.), ...: Nach Feierabend 2015

Obwohl Recht auf Wissen zurückgreift und neues Wissen produziert, ist der epistemische Status von Gesetzen, Gerichtsentscheidungen, Rechtsansprüchen und Gerechtigkeitsvorstellungen in der wissensgeschichtlichen Forschung bislang wenig beleuchtet worden. Diese Ausgabe untersucht den breiten Fundus von Wissen, der bei der Formulierung von Rechts- und Gerechtigkeitsansprüchen ebenso ins Spiel kommt wie bei Praxen des Anklagens, Ermittelns oder Urteilens. Auf welche Weise und in welcher Form finden dabei Wissensbestände aus anderen Disziplinen, Gesellschaftssphären und kulturellen Bereichen Eingang in die Rechtspraxis? Wie wirkt das Recht auf die Fabrikation von Wissen ein? Und welche Rolle spielen Kriterien und Praktiken der Rechtfertigung, der Zeugenschaft und der Macht?

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