Erich Hörl (éd.), Bernard Stiegler: Hypermaterialität und Psychomacht

Bernard Stiegler, Erich Hörl (éd.)

Hypermaterialität und Psychomacht

Traduit par Ksymena Wojtyczka

Avec une préface de Erich Hörl

Suivi par une postface de Philippe Petit

livre broché avec rabats, 128 pages

PDF, 128 pages

Bernard Stiegler im Gespräch

Was heißt es, unter hyperindustriellen Bedingungen zu leben, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und insbesondere in unserer Gegenwart das Existieren von Grund auf transformieren? Diese Hauptfrage entfaltet Bernard Stiegler in den drei Gesprächen dieses Bandes, die Philippe Petit und Vincent Bontems mit ihm geführt haben. Weit davon entfernt, sich von der Bühne der Geschichte zu verabschieden, ist der Industrialismus heute dabei, sich auf der Basis neuer Medientechniken und Technologien zu radikalisieren. Die Industrialisierung erfasst und besetzt ganz neue Bereiche, die von Nanostrukturen bis hin zu den neurologischen Grundlagen des Unbewussten reichen. Diese Felder des Hypermateriellen sind längst zum zentralen Schauplatz industrieller Wunschpolitiken geworden, die das Begehren besetzen, und sie stellen die Hauptangriffsfläche der Psychomacht dar. Die Durcharbeitung unserer wunschgeschichtlichen Situation, der genaue Aufweis ihrer technisch-medialen Verfassung, schließlich die Ausarbeitung einer neuen Politik des Geistes, dies gehört zu den großen Herausforderungen zeitgenössischer Philosophie, wie sie Stiegler skizziert.
  • industrie culturelle
  • technologie

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Bernard Stiegler

Bernard Stiegler

(1952–2020) était un philosophe français. Le centre de sa pensée consiste en les enjeux des mutations sociales, politiques, économiques, psychologiques — portées par le développement technologique et notamment les technologies numériques.
Il était le fondateur de la groupe « Ars industrialis » et directeur de l'Institut de recherche et d’innovation (IRI) qu’il a créé au sein du centre Georges-Pompidou.
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