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Dieter Mersch: Mensch-Maschinen-Verhältnisse
Mensch-Maschinen-Verhältnisse
(p. 53 – 68)

Dieter Mersch

Mensch-Maschinen-Verhältnisse

PDF, 16 pages

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  • culture digitale

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Dieter Mersch

Dieter Mersch

Dieter Mersch, professeur émérite à la Haute école des arts de Zurich, a étudié les mathématiques et la philosophie aux universités de Cologne, Bochum et Darmstadt. Entre 2004 et 2013, il a occupé la chaire de théorie des médias et de sciences des médias à l'université de Potsdam. De 2013 à 2021, il a été directeur de l'Institut de théorie à la Haute école des arts de Zurich, et professeur de théorie esthétique, ainsi que président de la Société allemande d'esthétique entre 2018 et 2021. Parmi ces dernières publications se trouvent Epistémologies de l’esthétique (Zurich / Berlin, 2015), Manifeste de la recherche artistique (Zurich / Berlin 2020), ainsi que de nombreuses études sur la philosophie des médias, la philosophie de l'art, la philosophie de l'image et le digital criticism.
Autres textes de Dieter Mersch parus chez DIAPHANES
Ines Kleesattel (éd.), Ruedi Widmer (éd.): Scripted Culture

Blickt man auf die Kulturöffentlichkeit in der Digitalisierung, ergibt sich ein paradoxes Bild: Kulturöffentlichkeit explodiert und implodiert; Ur-Anliegen der Aufklärung sind ein­gelöst und gefährdet; Plattformen und Algorithmen sind Instanzen der Selbstbestimmung und der Fremdbestimmung; menschliches Verhalten reagiert auf Codes der Natur, der Kultur, der Gesellschaft und der Maschine. Wenn Kultur als das öffentliche Verhandeln von Werten in der Digitalisierung neue Formen finden muss, sind alle diese Codes im Spiel. Von der DNA bis zur Robotersteuerung, von der ursprünglichsten zur avanciertesten Buchhaltung, von der erzählten bis zur errechneten Zukunft, vom Drehbuch im engsten bis zum Drehbuch im weitesten Sinn – immer handelt es sich um Formen der »Geschriebenheit« von Geschichte und Geschichten. Der Erkenntnis folgend, dass in der Überwölbung von alten durch neue Kulturtechniken klassische Lese-, Erinnerungs- und Schreibarbeit noch wichtiger wird, offeriert der Band einen Rundgang durch Schlüssel­debatten der Digitalisierung; eine Feldforschung in den sich wandelnden Feldern der Kulturöffentlichkeit; und eine Bilder-Sammlung zur Frage der Geschriebenheit der Welt, der Kunst und der Gesellschaft.

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