Jean-Luc Nancy: Am Grund der Bilder

Jean-Luc Nancy

Am Grund der Bilder

Traduit par Emmanuel Alloa

broché, 176 pages

Grundlegende Reflexionen über den Status des Bildes

Je ungehemmter die Verbreitung von Bildern ist, je machtvoller ihre Wirkung, desto stärker ist auch der Verdacht der Täuschung, dem Bilder seit jeher ausgesetzt sind. Jenseits des bloßen Misstrauens gegenüber den Erscheinungen und einer Hinwendung zum »logos«, zum Ernst des Sinns aber stellt sich die Frage: Woher bezieht das Bild die Macht, die seine Oberfläche ausstrahlt? Von einem unvorstellbaren Grund? Von einem abwesenden Grund, vom Grund des Abwesenden her? Von einem Grund der Ähnlichkeit, dem nichts zu ähneln vermag?

Das Oszillieren des Bildes zwischen Oberfläche und Grund, zwischen Darstellung und Undarstellbarem, zwischen Heiligem und Gewalt ist das Thema der hier versammelten Untersuchungen Jean-Luc Nancys, die nicht nur einer ästhetischen Debatte über den Status des Bildes neue und gewichtige Impulse verleihen.

Table
  • 9–30

    Das Bild – das Distinkte

  • 51–90

    Das Darstellungsverbot

  • 91–108

    Entwurzelnde Landschaft

  • 109–134

    Distinktes Oszillieren

  • 135–164

    Die Einbildungskraft hinter der Maske

  • esthétique
  • théorie de l'image
  • iconoclasme

»Reizvoll an seinem Ansatz ist die Weise, wie er Bilder als Akteure in einem Kräftefeld von Körpern und Ereignissen agieren lässt.« Kunst und Kirche

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

compte parmi les plus importants penseurs de notre époque. Il a enseigné à l'université Marc Bloch jusqu'à son éméritat, et fut professeur invité aux universités de Berkeley, Irvine, San Diego et Berlin. Son œuvre multiple comprend des travaux sur l'ontologie de la communauté et la métamorphose du sens, mais aussi des études sur les arts et la théorie de l'image ainsi que des réflexions sur les aspects politiques et religieux des évolutions du monde contemporain. Ses textes les plus récents cherchent à opérer une déconstruction du monothéisme.

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