Federico Ferrari, Jean-Luc Nancy: Die Haut der Bilder

Federico Ferrari, Jean-Luc Nancy

Die Haut der Bilder

broché, 144 pages

Facetten des Nackten im Bild

Ein spielerisches ABC der 26 Bilder – Gemälde, Zeichnungen und Photographien –, willkürlich ausgewählt und im Wechselspiel kommentiert, entsprechend den persönlichen Vorlieben und Interessen der beiden Autoren. »Unser Interesse an der Nacktheit ist eines der allgemeinsten von der Welt. Man könnte sagen, daß anderswo, ja fast überall, die Nacktheit mit der Erotik und/oder dem Heiligen zu tun hat, während das abendländische Nackte sich selbst zu exponieren scheint, in sich ein Interesse darbietet, das losgelöst ist von Erkenntnis- und Lustabsichten. Obgleich es sich immer gerade auf eine Wahrheit hin auszurichten scheint oder auf die Sinnesfreude, bleibt das Nackte gleichsam in der Schwebe, im Abseits, undefinierbar. Gewiß, unausbleiblich erweckt dieses Nackte Neugier und Begehren, doch dabei bleibt es nie. Neugier und Begehren sind derart offensichtlich, daß sofort ebenso offensichtlich wird, daß der Akt anderes anzeigt: er zeigt Nichts an, das heißt, er will bloß nackt sein.«

  • théorie de l'image
  • corps
  • esthétique

»Miniaturen zur Haut der Bilder, ungeschützt, angreifbar, nackt. Als widmete sich dieses Denken, seltsam genug, nicht nur dem Akt, sondern würde selbst zu einem.« Michael Mayer, artnet

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

compte parmi les plus importants penseurs de notre époque. Il a enseigné à l'université Marc Bloch jusqu'à son éméritat, et fut professeur invité aux universités de Berkeley, Irvine, San Diego et Berlin. Son œuvre multiple comprend des travaux sur l'ontologie de la communauté et la métamorphose du sens, mais aussi des études sur les arts et la théorie de l'image ainsi que des réflexions sur les aspects politiques et religieux des évolutions du monde contemporain. Ses textes les plus récents cherchent à opérer une déconstruction du monothéisme.

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