Jean-Luc Nancy: Die Mit-Teilung der Stimmen

Jean-Luc Nancy

Die Mit-Teilung der Stimmen

Traduit par Alexandru Bulucz

livre broché avec rabats, 80 pages

»Die Mit-Teilung der Stimmen« schließt mit einer Kundgabe, die öffnet: »Die Zeit ist vielleicht gekommen, um gänzlich auf die gründende oder teleologische Logik der Gemeinschaft zu verzichten, um auf das Interpretieren unseres Beisammens zu verzichten, um stattdessen zu verstehen, was dieses Beisammen nicht ist, soweit es ist, als das Mit-Geteilt-Sein des göttlichen ›logos‹.« 30 Jahre nach Erscheinen der französischen Ausgabe spricht uns diese vorsichtige Kundgabe, dieser Ruf, dringlicher denn je an, und was sie »freigibt«, ist die Darstellung einer »Kommunikation« als »Mit-Teilung«, die die geschlossenen Konstrukte idealisierter Kommunikation nicht nur deformiert und öffnet, sondern auch zeigt, dass die Mit-Teilung »ursprünglicher« ist. Was sie aber so freigibt, ist frei von Vorgaben und wäre nichts, sinnlos, stünde es nicht zur Diskussion und offen einem anderen »Mund«, anderen Sprachen, Akzentuierungen, Modulierungen und dem hermeneuein selbst gegenüber.

  • mimesis
  • déconstruction

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

compte parmi les plus importants penseurs de notre époque. Il a enseigné à l'université Marc Bloch jusqu'à son éméritat, et fut professeur invité aux universités de Berkeley, Irvine, San Diego et Berlin. Son œuvre multiple comprend des travaux sur l'ontologie de la communauté et la métamorphose du sens, mais aussi des études sur les arts et la théorie de l'image ainsi que des réflexions sur les aspects politiques et religieux des évolutions du monde contemporain. Ses textes les plus récents cherchent à opérer une déconstruction du monothéisme.

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