Jean-Luc Nancy: Was tun?

Jean-Luc Nancy

Was tun?

Traduit par Martine Hénissart et Thomas Laugstien

broché, 108 pages

Mit seinem neuesten Buch und angesichts der Ereignisse unserer Tage – der Realität terroristischer Attentate, dem unnachgiebigen Fortschreiten der Oikotechniken (Ökonomie, Finanztechnologie) – reflektiert Jean-Luc Nancy auf die Frage nach einem richtigen Sprechen und dem erforderlichen Tun. Dabei gilt es Begriff und Realität von Politik neu zu hinterfragen, ihre Tragweite und ihre Begrenzungen auf die Frage daraufhin zu fokussieren, was jenseits einer Ethik, fernab von den Fragen der Machbarkeit, der Verwirklichungen und der Auswirkungen zu tun geboten ist. Ein solches Nachdenken, was ein Sagen und Tun heute bestimmen kann, durchquert Kants »Was soll ich tun?« ebenso wie Lenins »Was tun?«, stellt sich mit Godard der von Anna Karina in Pierrot le Fou gesungenen Frage »Was kann ich nur tun? Ich weiß nicht, was tun…«, um schließlich zu einem Modus zurückzufinden, der das Tun aufs intimste mit der Existenz selbst in Verbindung setzt.

Table
  • 7

    Kleine aktivistische Präambel

  • 9–18

    Einleitung

  • 19–52

    Politik und darüber hinaus

  • 53–83

    Was tun?

  • 85–89

    Notiz zur Ideologie

  • 91–103

    Das Gewicht unserer Geschichte

  • 105

    Coda

  • politique

»Mit ›Was tun?‹ ist Jean-Luc Nancy ein wichtiges Buch gelungen über ein Problem, das nicht nur Europa bis ins Mark erschüttert.« Gert Scobel, Philosophie Magazin

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

compte parmi les plus importants penseurs de notre époque. Il a enseigné à l'université Marc Bloch jusqu'à son éméritat, et fut professeur invité aux universités de Berkeley, Irvine, San Diego et Berlin. Son œuvre multiple comprend des travaux sur l'ontologie de la communauté et la métamorphose du sens, mais aussi des études sur les arts et la théorie de l'image ainsi que des réflexions sur les aspects politiques et religieux des évolutions du monde contemporain. Ses textes les plus récents cherchent à opérer une déconstruction du monothéisme.

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