Jean-Luc Nancy: Sexistenz

Jean-Luc Nancy

Sexistenz

Traduit par Thomas Laugstien

broché, 160 pages

Pornographisch oder philosophisch?

Befreit oder unterdrückt? Pornographisch oder philosophisch? Unbeschreibbar oder omnipräsent? Der Sex treibt an und um, das Leben blüht auf und erschlafft. Das Begehren drängt, verirrt sich oder erlöscht.

Unsere Kultur verurteilt das Obszöne und mobilisiert seine Gewalt, reguliert seinen Gebrauch und macht ihn zur Ware weltweit. Der Sex ist eine Wegkreuzung, der Ort, wo sich das Begehren in Liebe erfüllt, und ein hemmungsloses Mittel in Kriegen aller Art.
Kant sah im Sex den Zweck der Natur und die legitime Verdinglichung der Ehe­partner; Freud glaubte nicht an die Liebe als Mittel gegen den Furor der Zerstörung, doch erkannte er in der Fluchtlinie von Sex und Kunst einen Weg, dem Trieb seine Form
zu geben und einen Zugang zum Sinn zu eröffnen. In seinem neuesten Buch umkreist Jean-Luc Nancy Eros und Trieb, Geschlecht und Lebensprinzip, die rätselhafte physische Rhythmik und deren Bezug zu Sprache und Tod.

  • désir
  • sexualité

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

compte parmi les plus importants penseurs de notre époque. Il a enseigné à l'université Marc Bloch jusqu'à son éméritat, et fut professeur invité aux universités de Berkeley, Irvine, San Diego et Berlin. Son œuvre multiple comprend des travaux sur l'ontologie de la communauté et la métamorphose du sens, mais aussi des études sur les arts et la théorie de l'image ainsi que des réflexions sur les aspects politiques et religieux des évolutions du monde contemporain. Ses textes les plus récents cherchent à opérer une déconstruction du monothéisme.

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